Der Begriff Bisamapfel bezeichnet Duftstoffzubereitungen mit Zutaten wie Ambra oder Moschus („Bisam“) sowie die tragbaren, meist annähernd kugelförmigen Behälter, in denen sie aufbewahrt wurden. Bisamäpfel wurden bis ins 17. Jahrhundert hinein zu medizinischen Zwecken verwendet und dienten oftmals gleichzeitig als Schmuck.
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Ein Bisamapfel auf einem Stillleben von Pieter Claesz (1636)
Eine Seite aus dem in Versform verfassten Pestregiment (1482) von Hans Folz, in dem ein Bisamapfel empfohlen wird.
Entwurf für einen Bisamapfel von Wenzel Hollar
Auszug aus dem Antidotarius von Johannes de Sancto Paulo: „Pomum ambre“
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