Elektrisches Licht ist jede noch so kleine durch den elektrischen Strom hervorgebrachte Lichterscheinung. Der fließende elektrische Strom erzeugt in den von ihm durchflossenen elektrischen Leitern Wärme und zwar derart, dass bei ungleichem Widerstand in den einzelnen Abschnitten des Leiters die größere Wärmemenge und Erhitzung genau dort entsteht, wo er den größeren elektrischen Widerstand gezwungen ist zu überwinden. Schaltet man dann in den geschlossenen Stromkreis eines kräftigen Elements, einen möglichst dünnen und kurzen Eisendraht ein, so wird dieser ziemlich schnell sehr heiß, und wenn er noch dazu genügend fein ist, gerät der Draht ins Glühen und schmilzt langsam ab. Das helle Licht, das der glühende Draht dabei ausstrahlt bzw. emitiert, heißt aufgrund seiner Erzeugung elektrisches Glühlicht. Statt des Metalldrahtes lässt sich selbstverständlich jeder beliebige Körper von passender Leitungsfähigkeit und entsprechenden physikalischen Eigenschaften mit gleicher Wirkung einschalten, z. B. Kohle in Form eines dünnen Bandes bzw. Stabes. Auch dieser elektrische Stromleiter wird von einem starken Strom ins Glühen versetzt und verbrennt unter Sauerstoffzufuhr an offener Luft. Schließt man hingegen eine elektrische Leitung in einen luftleeren Raum ein, verbrennt sie aufgrund des Mangels an Sauerstoff nicht und kann daher auch längere Zeit im Glühen erhalten werden. Darauf gründet sich das System der elektrischen Glühlampen bzw. Glühbirnen.
Siehe auch: Mehr Bilder zum Thema Elektrizität, Strom, Widerstand und Licht und weitere Bilder von mir
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