Nebelflecke sind leuchtend flächenhafte Gebilde des Sternenhimmels, die meist nur mit sehr kräftigen Fernrohren gesehen und und nur mit sehr leistungsfähigen Teleskopen erforscht werden können. Mit bloßem Auge sind nur wenige Nebel erkennbar. Viele solcher Objekte, die in der Frühphase der Astronomie von Sternenguckern und Himmelsbeobachtern entdeckt wurden, entpuppten sich hinterher daher nicht selten als in einzelne Sterne oder große Sternhaufen auflösbare Objekte, also nicht eigentliche Nebelflecken. Auch Galilei kannte noch keinen eigentlichen Nebel, wohl aber war ein solcher schon frühzeitig den Arabern bekannt, und zwar der in dunkelen Nächten recht gut sichtbare Nebelfleck beim gut erkennbaren Stern Ny im Gürtel der Andromeda, der im Abendland erst sehr viel später entdeckt wurde. Einige Jahre später wurde auch der große Nebel im Orion erwähnt, doch wurde dieser erst von Huygens genauer beobachtet. Heute werden fast ausschließlich interstellare Wolken aus Staub und Gas als kosmische Nebel bezeichnet, die zudem je nach Art und Intensität ihres Leuchtens in verschiedene Kategorien eingeteilt werden.
Siehe auch: Mehr Bilder zum Thema Nebelflecken, Sternhaufen und Gaswolken und weitere Bilder von mir
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