Eine Flamme in Gestalt einer Gasflamme, einer Kerzen- oder Lampenflamme verdankt ihre strahlende Leuchtkraft den in den heißen Verbrennungsgasen schwebenden und fliegenden weißglühenden feinen Kohlenteilchen (Ruß). Während aber diese Teilchen und Rußpartikel Licht aussenden, bilden sie zugleich ein Hemmnis bzw. einen Widerstand für das von den übrigen Teilchen ausgehende Licht; die Flamme ist daher nicht vollkommen durchsichtig/transparent, sondern sie absorbiert einen Teil des in ihrem Inneren sich fortpflanzenden fremden oder eigenen Lichtes. Jene Lichtstrahlung einerseits und diese nicht zu unterschätzende Licht-Absorption anderseits bedingen in ihrem Zusammenwirken das bekannte photometrische Verhalten der Flamme. Die Flamme eines Flachbrenners beispielsweise besitzt auf ihrer schmalen Seite eine merklich größere Leuchtkraft als auf ihrer breiten Seite, d. h. gleiche Teile der Oberfläche der Flamme strahlen dort eine deutlich größere Lichtmenge aus als hier, weil für eben jene die Tiefe der leuchtenden Schicht größer ist und somit eine größere Anzahl von leuchtenden Teilchen/Partikeln ihr Licht dahin senden.
Siehe auch: Mehr Bilder zum Thema Flamme, Leuchtkraft, Licht und Rußpartikel und weitere Bilder von mir
Über Verbrennungssysteme, Brennstoffe und Löschmöglichkeiten:
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