Die Wurzeln der musikalischen Tradition in Iran reichen bis in Zeit des elamischen Königreiches zurück. Zu unterscheiden ist die Musikwissenschaft (Elm e Musighi), welche als Zweig der Mathematik in Iran immer in hohem Ansehen stand, und die praktische Darbietung der Musik (Tarab, Navachteh, Tasnif, Taraneh und neuere Musik), welche immer wieder in gespanntem Verhältnis zur religiösen Autorität und zu streng gläubigen Volksgruppen stand und heute noch steht. Mit Musik Irans ist nicht die Musik der islamischen Republik Iran gemeint, sondern die des iranischen Kulturraumes (Iran, Afghanistan, Tadschikistan). Eine Unterscheidung würde Probleme hervorrufen, ähnlich der Frage, ob Mozart deutscher oder österreichischer Musik zuordenbar ist.
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Illustration aus dem Kitāb al-mūsīqī al-kabīr von Abu Nasr Farabi (870 -950), ein „šāh-rūd“ genanntes Musikinstrument
Harfistin - Sassanidisches Mosaik aus Bishapur, Louvre
Wandmalerei aus dem 17. Jahrhundert mit einem Ensemble Klassischer Persischer Musik, Hascht Behescht - Palast (Acht Paradiese - Palast), Isfahan
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