Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra

Das Sächsische Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen ist ein Gymnasium für Hochbegabtenförderung im Freistaat Sachsen. Es trägt den Namen der Heiligen Afra, Schutzpatronin für Stadt und Bistum Augsburg. Ziel der Schule ist es, Schüler mit Hoch- und Mehrfachbegabung zu fördern und dabei soziale Kompetenzen besonders in den Vordergrund zu rücken. Schulkosten fallen nur im geringen Maße für die internatliche Betreuung, Miete und Verpflegung an. Sankt Afra ist dabei die erste staatlich getragene Bildungseinrichtung ihrer Art in Deutschland und gilt als Vorbild für einige andere Schulen vergleichbaren Anspruchs. Vom Leitbild der humanistischen Bildung und Erziehung auf der Landesschule kündet seit der deutschen Aufklärung das Programmwort Kants: "Wage zu wissen!" als Inschrift über dem Südportal: Sapere aude , welches ursprünglich vom lateinischen Dichter Horaz stammt. Das Sächsische Landesgymnasium Sankt Afra sieht sich in der Tradition der "Fürstlichen Landesschule St. Afra" (gegr. 1543), zu deren bekanntesten Absolventen Christian Fürchtegott Gellert, Ernst Schnabel, Samuel Hahnemann, Friedrich Naumann und Gotthold Ephraim Lessing zählen.

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Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra/Friedrich Naumann 1886.jpg

Friedrich Naumann

Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra/Gotthold Ephraim Lessing Kunstsammlung Uni Leipzig.jpg
Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra/Gottlieb wilhelm rabener.jpg

Gottlieb Wilhelm Rabener

Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra/Samuel Hahnemann 1841.jpg

Samuel Hahnemann

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